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DTZ Sprechen Teil 1: Erzähl über dich — 10 Themen und fertiger Monolog

Was du über dich beim DTZ erzählen solltest: 10 obligatorische Themen mit fertigen Sätzen, ein Beispielmonolog für eine Minute und typische Prüferfragen.

6 min

Was von dir im DTZ Sprechen Teil 1 erwartet wird

Der erste Teil der mündlichen Prüfung ist eine kurze Vorstellung deiner Person (ca. eine Minute) plus 1–2 präzisierende Fragen des Prüfers. Dies ist der vorhersehbarste Teil des gesamten DTZ: Die Fragen sind im Voraus bekannt, der Monolog kann zu Hause vorbereitet und automatisiert werden.

Genau deshalb sollte Teil 1 mit maximaler Punktzahl bestanden werden: Ein selbstbewusster Anfang gibt den Ton für den gesamten mündlichen Teil an und nimmt die Aufregung vor dem Bild und der Planung.

10 Themen, die du abdecken solltest

  1. 1. Name

    Vor- und Nachname.

    Ich heiße … / Mein Name ist …

  2. 2. Geburtsort

    Wo du geboren wurdest.

    Ich bin in … geboren.

  3. 3. Herkunft

    Aus welchem Land/welcher Stadt du gekommen bist.

    Ich komme aus … / Meine Heimatstadt ist …

  4. 4. Wohnort

    Wo du in Deutschland lebst.

    Ich wohne in … / Seit … lebe ich in …

  5. 5. Familie

    Familie und Familienstand.

    Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

  6. 6. Beruf / Ausbildung

    Was du arbeitest oder gelernt hast.

    Ich arbeite als … / Von Beruf bin ich … / Ich habe … studiert.

  7. 7. Sprachen

    Welche Sprachen du sprichst.

    Meine Muttersprache ist … Ich spreche auch …

  8. 8. Hobbys / Freizeit

    Was du in deiner Freizeit machst.

    In meiner Freizeit … / Mein Hobby ist …

  9. 9. Seit wann in Deutschland

    Wie lange du schon in Deutschland bist.

    Ich lebe seit … Jahren in Deutschland.

  10. 10. Warum Deutsch

    Warum du Deutsch lernst.

    Ich lerne Deutsch, weil ich hier arbeiten möchte.

💡 In der Prüfung musst du nicht unbedingt alle 10 aufzählen – aber je mehr Themen du in einem zusammenhängenden Bericht abdeckst, desto sicherer klingst du. Bereite alle zehn vor und erzähle in der Prüfung 7–8.

Beispiel: Monolog für eine Minute

Alle 10 Themen in einem zusammenhängenden Bericht

Guten Tag! Ich heiße Olena Kovalenko. Ich bin in Charkiw geboren und komme aus der Ukraine.

Seit drei Jahren lebe ich in Deutschland, ich wohne mit meiner Familie in Köln. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Er geht hier zur Schule.

Von Beruf bin ich Buchhalterin. Im Moment besuche ich einen Integrationskurs und möchte danach in meinem Beruf arbeiten.

Meine Muttersprache ist Ukrainisch, ich spreche auch Russisch und ein bisschen Englisch. Jetzt lerne ich Deutsch, weil ich hier leben und arbeiten möchte.

In meiner Freizeit koche ich gern und gehe mit meiner Familie spazieren.

Typische Fragen des Prüfers nach dem Monolog

Nach dem Bericht stellt der Prüfer 1–2 Fragen – fast immer zu dem, was du selbst erwähnt hast. Das kannst du nutzen: Erzähle von einem Hobby, über das du noch ein paar Sätze sagen kannst.

  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit genau?

    Was genau machen Sie in Ihrer Freizeit?

  • Wie lange lernen Sie schon Deutsch?

    Wie lange lernen Sie schon Deutsch?

  • Was sind Sie von Beruf? Möchten Sie hier arbeiten?

    Was sind Sie von Beruf? Möchten Sie hier arbeiten?

  • Erzählen Sie etwas über Ihre Familie.

    Erzählen Sie etwas über Ihre Familie.

  • Wie gefällt Ihnen Ihre Stadt?

    Wie gefällt Ihnen Ihre Stadt?

Häufige Fehler

Auswendig gelernter Text mit Maschinengewehrgeschwindigkeit. Der Prüfer erkennt das Auswendiglernen und unterbricht mit einer Frage – und ohne Vorlage kommt es zum Stillstand. Dies wird durch Training im Gesprächstempo mit Pausen behoben.

Einsilbige Antworten auf Fragen („Ja“, „Zwei Jahre“). Jede Antwort sollte mindestens ein vollständiger Satz sein, besser zwei: Eine Frage ist ein Geschenk, eine Chance, etwas Vorbereitetes zu sagen.

Zu persönliche oder komplexe Themen. Gehen Sie nicht fünf Minuten lang auf Ihre Biografie ein – Teil 1 hat ein Zeitlimit, der Prüfer wird Sie unterbrechen. Eine Minute zusammenhängender Rede ist ideal.

Häufige Fragen

Kann man die Selbstvorstellung auswendig lernen?

Vorbereiten ist ein Muss, aber man sollte in einem natürlichen Tempo mit Pausen sprechen. Einen auswendig gelernten Text, der zu schnell vorgetragen wird, wird der Prüfer mit einer Frage unterbrechen. Üben Sie auch, Fragen zu Ihrer Erzählung zu beantworten.

Was wird nach dem Monolog gefragt?

Normalerweise 1–2 Fragen zu dem, was Sie selbst erzählt haben: über Arbeit, Hobbys, Familie, Stadt. Erwähnen Sie im Monolog, worüber Sie noch ein paar Sätze sagen können.

Wie viel muss man in Teil 1 sprechen?

Etwa eine Minute zusammenhängender Rede. Weniger als 30 Sekunden ist zu wenig, mehr als zwei Minuten – der Prüfer wird Sie wegen des Zeitlimits unterbrechen.

Soll man den Prüfer mit „Sie“ oder „du“ ansprechen?

Den Prüfer immer mit „Sie“ ansprechen. Mit „du“ sprechen Sie nur mit Ihrem Partner in Teil 3 (Planung), und auch nur, wenn Sie sich darauf geeinigt haben.

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