Einbürgerungstest: der Test für die Einbürgerung

33 Fragen, 60 Minuten, 17 richtige Antworten — bestanden. Alle Fragen sind vorher bekannt.

33
Fragen in der Prüfung
17
richtige zum Bestehen
60
Minuten Zeit
460
Fragen im Training

Der Einbürgerungstest prüft dein Wissen über Deutschland und wird beim Antrag auf die Einbürgerung verlangt. Die Fragen werden nicht spontan gestellt: Der komplette Katalog ist offiziell veröffentlicht, der Test lässt sich also schlicht lernen. Unten steht eine echte Frage daraus.

Eine echte Frage aus dem Katalog

Frage Nr. 1. Wähl eine Antwort — die Erklärung kommt danach.

In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …

Richtige Antwort

hier Meinungsfreiheit gilt.

Richtig ist die Meinungsfreiheit: Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert jedem das Recht, seine Meinung frei zu äußern — auch gegenüber der Regierung.

So läuft die Prüfung ab

In der Prüfung stehen 33 Fragen: 30 allgemeine und 3 zu dem Bundesland, in dem du lebst. Dafür hast du 60 Minuten. Jede Frage hat vier Antworten, eine davon stimmt. Zum Bestehen brauchst du 17 richtige.

Der Katalog ist vollständig veröffentlicht: 300 allgemeine Fragen und je 10 pro Bundesland. Die Vorbereitung besteht also darin, sie durchzuarbeiten — Überraschungen gibt es in der Prüfung keine.

Worum es geht

Die Fragen verteilen sich auf drei Themen: Leben in der Demokratie, Geschichte und Verantwortung, Mensch und Gesellschaft. Dazu kommt der Block zu deinem Bundesland: Wappen, Landeshauptstadt, Landesbehörden.

Ein Teil der Fragen kommt mit Bildern: Flaggen, Wappen, Verkehrszeichen, Gebäude. Die musst du genauso sicher erkennen wie die Textfragen.

Wenn du nicht bestehst

Wiederholen kannst du so oft du willst, eine Begrenzung der Versuche gibt es nicht. Jeder Versuch wird einzeln bezahlt. Anmelden kannst du dich bei der Volkshochschule und bei anderen zugelassenen Stellen.

Nach dem Bestehen bekommst du das «Zertifikat Einbürgerungstest» — es gehört zum Antrag auf die Einbürgerung.

Wie viele richtige Antworten brauche ich?

17 von 33. Du darfst also 16 Fragen falsch beantworten und bestehst trotzdem.

Was ist der Unterschied zum DTZ?

Der DTZ prüft die deutsche Sprache, der Einbürgerungstest das Wissen über das Land und seine Ordnung. Für die Einbürgerung werden in der Regel beide verlangt: der Sprachnachweis auf B1 und das Zertifikat über den bestandenen Test.

Muss ich alle 460 Fragen lernen?

Nein. Dir begegnen Fragen aus den 300 allgemeinen und den 10 zu deinem Bundesland — zusammen 310. Der Rest gehört zu anderen Bundesländern. Im Training wählst du dein Bundesland aus, der Rest wird nicht gezeigt.

Was kostet ein Versuch?

Der Test kostet Gebühr, und jeder Versuch wird einzeln bezahlt. Den genauen Betrag nennt dir die Stelle, bei der du dich anmeldest.

Arbeite alle 310 Fragen deines Bundeslandes durch

Im Training gibt es die Modi «Lernen» und «Prüfung», die Fehlerarbeit, die Übersetzung jeder Frage in deine Sprache und die intelligente Wiederholung, die Vergessenes zurückbringt.

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